Neues aus der Raumplanung

Wir suchen eine Raumplanerin / einen Raumplaner 80 - 100%

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Raumplanerin oder einen Raumplaner. Wir bieten Ihnen eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit in anspruchsvollen interdisziplinären Projekten, flexible Arbeitsmodelle, modernste IT-Infrastruktur und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen Kevin Stucki gerne zur Verfügung. >> Stellenausschreibung

Umbau von Bürobauten zum Wohnen kann vielfach interessant sein

25.1.2022_Die Thematik der Umnutzung von Büros zu Wohnungen wird im tec 21, der Schweizerischen Bauzeitung, in der ersten Ausgabe 2022 thematisiert. Als Beispiel wird die Schönburg in der Stadt Bern besprochen. Dieses Projekt durften wir raumplanerisch begleiten. Aufgrund unserer Erfahrungen können wir die Aussage der Autorin Hella Schindel nur unterstützen: «… Für die Erstellung eines tragfähigen Sanierungskonzepts, das die Prüfung der baurechtlichen Belange einschliesst, ist der finanzielle und zeitliche Aufwand der Planungsbeteiligten relativ hoch. Dennoch: Zusätzlich zum Gedanken der Kreislaufwirtschaft und der Wiederbelebung von Orten ist eine solche Nachnutzung nicht nur stadt-soziologisch, sondern auch wirtschaftlich interessant …». Wir freuen uns über das gelungene Projekt!

Grenchen: weiterer Brückenschlag in Reichweite

17.01.2022_Wir wollen Brücken schlagen vom Planen zum Realisieren. Vor einer Woche fand die Mitwirkungsveranstaltung zum Gestaltungsplan Girardstrasse in Grenchen statt. Ein starkes städtisches Zeichen, das in drei Jahren realisiert ist: ein Generationenhaus mitten in Grenchen. Die Planung basiert auf einer städtebaulichen Strategie aus den 90er-Jahren, dem Leitbild zur Kernrandzone Süd. Dieses wurde anfangs der Nullerjahre in die Grundordnung überführt. 2015 folgte ein Studienauftrag, dessen Gewinnerprojekt jetzt mit einem Gestaltungsplan legitimiert wird. Eine Planungskultur, welche wir in verschiedenen Phasen über lange Zeit mitprägen dürfen.

Panorama Ziel 2022: Brückenfunktion bewusst wahrnehmen!

06.01.2022_ Jahreswechsel, Zeit um zurück- und vorauszuschauen. An unserer Jahresretraite Ende 2021 setzten wir uns für das laufende Jahr zum Ziel, unsere Qualitäten als "Brückenbauer*innen" bewusster einzusetzen. Die Qualitäten der Planungen liegen in den Resultaten: Also überführen wir die Ideen der Auftraggebenden, die übergeordneten Vorgaben und Forschungserkenntnisse in die Praxis, d.h. in die Organisationen oder das (Um-) Gebaute. Dazu klären wir die Aufträge präzise, gestalten die Prozesse situationsbezogen und setzen die Instrumente zurückhaltend ein. Wir bringen die Projektbeteiligten wie eh und je zusammen, um gemeinsam die besten Resultate zu erzielen. Unsere Erfahrungen wollen wir innerhalb des Büros und mit unseren Projektpartnern teilen. Kurz, wir schlagen Brücken vom Planen zum Bauen. Dies gelingt uns durch Prozesse, die robust sind, die Unvorhersehbares in die Planung miteinbeziehen. Dies alles und noch viel mehr denken und gestalten wir für die Lebensqualität von uns allen. Wir sind überzeugt, dass wir durch unsere Brückenfunktionen Mehrwerte für unsere Auftraggebenden im Interesse der Gesellschaft leisten. Wir haben einen wunderbaren Beruf, welchen wir dank guten und treuen Auftraggebenden seit 30 Jahren ausüben dürfen!

Wir wünschen einen guten Start ins 2022!

01.01.2022_"Alles ist anfangen, ist schöpfen. Jeder neue Tag, jede neue Stunde, jeder neue Augenblick." (© Beat Jan)

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen gelungenen Anfang im 2022 wie auch heute und jetzt! Das Panorama-Team

Kreislaufwirtschaft – ein Beispiel aus Thunstetten, ein anderes aus Winterthur

13.12.2021_Hohe Baukultur fördert das Prinzip der Kreislaufwirtschaft und orientiert sich am Grundsatz der 5R: refuse, reduce, reuse, repair, recycle. Mit weniger und kleineren Vorhaben, mit langlebigen Produkten, dauerhaften Konstruktionen, der Wiederverwendung von ganzen Bauteilen oder deren Reparatur sowie mit Recycling von Materialien werden der Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen und die Produktion von Abfall minimiert.

Das historische Gebäude in Thunstetten - wo wir Ortsplaner*innen sind - hat eine wechselhafte, mehr als 500-jährige Baugeschichte: Aufgerichtet wurde es 1753/54. Wie die dendrochronologische Untersuchung zeigt, wurden damals aber auch Teile älterer Gebäude in den Neubau integriert, eine auch andernorts festgestellte Praxis. So besteht das Gebäude in Thunstetten unter anderem aus zahlreichen Eichenhölzern eines Hochständergerüsts aus der Zeit um 1480, ganz im Sinne des Prinzips der Kreislaufwirtschaft.

Das Gebäude in Winterthur ist im Besitz unserer Pensionskasse und zeigt, im Gegensatz zu Thunstetten, wie heute Kreislaufwirtschaft im Bauen umgesetzt wird. Ein Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft.

Rüti bei Büren - Ortsplanungsrevision unter Dach und Fach

06.12.2021_Nach einer intensiven, fünfjährigen Planungsphase konnte die Einwohnergemeinde Rüti bei Büren an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2021 die Früchte ihrer Arbeit ernten. Die Stimmbevölkerung beschloss die Ortsplanungsrevision einstimmig und diskussionslos. Die Panorama AG durfte die Gemeinde auf ihrem Weg begleiten und freut sich sehr über den Beschluss. Die Planung erlaubt eine sachte Weiterentwicklung der vorhandenen Qualitäten. Rüti bei Büren besitzt gemäss ISOS ein Ortsbild von nationaler Bedeutung, was im Zusammenhang mit der geforderten und erwünschten Siedlungsentwicklung nach innen zu Zielkonflikten führt. Diese Herausforderung wurde von allen Beteiligten angenommen. Die Wünsche und das Machbare wurden austariert: Unter der Prämisse "Qualität vor Quantität" ist eine baurechtliche Grundordnung entstanden, die für die Gemeinde und die Bevölkerung einen langfristigen Mehrwert generiert. >> mehr

Quiz Arealstatistik des Bundesamts für Statistik BfS

01.12.2021_Testen Sie Ihre Landschaftskenntnis! Das Quiz zur Arealstatistik zeigt Luftbilder, die nicht auf den ersten Blick klar erkennbar sind. Bei Unsicherheiten melden Sie sich bei uns. Wir sind Spezialist*innen im Erkennen von räumlichen Mustern. Mit diesen erschliessen wir die Potenziale und überführen sie in Nutzen - zum Gewinn an Lebensqualität!

Pieterlen - Die Gemeinde informiert über ihre Schulraumplanung 2035+

23.11.2021_Pieterlen stellt punkto Bevölkerungsentwicklung die allermeisten Gemeinden in der Schweiz in den Schatten – das stellt unter anderem die Schulraumplanung vor Herausforderungen. Die Panorama AG hat mit der Gemeinde eine Areal- und Schulraumplanung 2035+ erarbeitet. Diese zeigt, wie der Campus mit der Entwicklung Schritt halten kann. An einem gut besuchten Informationsanlass vom 15. November 2021 wurde der Bevölkerung die Strategie vorgestellt. Als nächstes wird diese in einer Machbarkeitsstudie verfeinert und die Gemeinde damit befähigt, schrittweise das Raumangebot zu erhöhen.  

Laupen - Räumliches Entwicklungskonzept geht in die 3. Phase

09.11.2021_Der Gemeinderat von Laupen hat uns gestern Abend weiterhin das Vertrauen ausgesprochen. Wir freuen uns, zusammen mit der Gemeinde in die dritte Phase des Räumlichen Entwicklungskonzepts zu starten!

Nach Werkstattverfahren: Hauptsitz Bosch Schweiz in Zuchwil im Baubewilligungsverfahren

28.10.2021_Um die Machbarkeit zu prüfen, führten wir im Jahr 2017 mit den Entscheidungsträgern von Bosch Schweiz und der Gemeinde ein Werkstattverfahren mit drei Anlässen durch. Ein Team der ssm Architekten aus Solothurn bildete das Bearbeitungsteam. Heute, vier Jahre später, ist das Baugesuch im Baubewilligungsverfahren. Grund der Verzögerung war die weltweite unsichere Entwicklung des Technologiekonzerns. Die Grundkonzeption des Hauptsitzes ist noch dieselbe wie bei der Prüfung der Machbarkeit im Jahre 2017. Das zeigt, dass sich die Annäherung mit dieser effektiven und effizienten Methode gelohnt hat. Der Neubau beinhaltet rund 400 Arbeitsplätze und kostet 40 bis 50 Millionen Schweizer Franken. Für die Realisierung muss anfangs nächsten Jahres noch der weltweite Hauptsitz in Deutschland sein Okay geben, siehe Zeitungsbericht. Der Neubau wäre ein wirtschaftlicher Gewinn für die Hauptstadtregion und ein weiteres wichtiges, realisierbares Puzzleteil in der Entwicklung der Riverside-Planung.

Welchen Einfluss hat die COVID-19-Pandemie auf die Stadt- und Ortsentwicklung?

19.10.2021_Die Pandemie hat gezeigt, dass auch die stabile Schweiz verletzlich ist. Zahlreiche Wirtschafts- und Lebensfelder begannen sich zu verschieben. Auch wenn sich die meisten dieser Veränderungen nach der Krise wieder einpendeln dürften, wird Corona dennoch dauerhafte Veränderungen hinterlassen. Heute fragen Planungsbehörden, Fachleute, Verbände, Unternehmen, Eigentümerinnen und Eigentümer von Läden und Liegenschaften, was von diesen Verschiebungen bleibt und wie wir darauf reagieren müssen. Da die wissenschaftliche Forschung zu den Auswirkungen dieser Pandemie auf Gesellschaft und Wirtschaft erst begonnen hat, können derzeit noch keine belastbaren Prognosen aufgestellt werden. Für unsere kurz- und langfristigen Planungs- und Investitionsverfahren sind eine Analyse der heutigen und ein frühzeitiges Antizipieren der kommenden Bedingungen jedoch essenziell.

In einem Arbeitsprozess mit internen und externen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen wurden unter der Leitung von EspaceSuisse mögliche Auswirkungen diskutiert und gegeneinander abgewogen. Christof Tscharland als externer Experte von EpaceSuisse durfte dieses Papier mitgestalten und unsere Büro-Erfahrungen dazu einbringen. Der vorliegende Kurzbericht "Post-Corona" ist derzeit also ein Indizienspiel, das durch Kombination und Relation neue Muster erkennbar macht. Bei vielen Aussagen geht es um allgemeine Trends, die im Einzelfall, also in einer konkreten Stadt oder Gemeinde, anders aussehen können. Gerne beraten wir Sie über die Chancen und Gefahren der Pandemie für Ihre Gemeinde oder Ihre Liegenschaft und wie diese Auswirkungen positiv genutzt werden können.

Klimaschutz passiert in der Gemeinde – Riggisberg als gutes Beispiel in der Energieversorgung

23.09.2021_Das Klima beginnt sich aufgrund der Emissionen von Treibhausgasen merklich zu ändern. Dies kann mittlerweile als wissenschaftlich erwiesene Tatsache angesehen werden. Die Auswirkungen davon sind divers und heute noch nicht vollständig absehbar. Gemeinden können in vielen raumwirksamen Tätigkeiten entscheidend die Weichen für eine klimaschonende Entwicklung der Gemeinde und somit der Schweiz stellen. Sie können zudem für viele Unternehmen und Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde eine Vorbildfunktion wahrnehmen, indem Klimaschutzprojekte in der eigenen Gemeinde umgesetzt werden. Die Fachhochschule Ostschweiz hat dazu eine "Starthilfe kommunaler Klimaschutz" erarbeitet. Darin wird Riggisberg mit seinen raumplanerischen Massnahmen zur Energie als gutes Beispiel angeführt. Riggisberg, eine Gemeinde, welche wir seit langer Zeit raumplanerisch beraten dürfen. So werden Klimaschutzprojekte für alle fassbar und anwendungsorientiert umgesetzt. Die Broschüre zeigt Gemeinden auf, bei welchen Gemeindetätigkeiten die Weichen wirkungsvoll und einfach in Richtung "Netto-Null-Emissionen" gestellt werden können.

Alles in einem: erneuern, ergänzen, ersetzen - ein Schulbeispiel der Innenentwicklung

13.09.2021_Die projektierte Siedlung "Pappelhöfe" in Langenthal bewahrt die denkmalpflegerisch besten Bauten, erweitert sie jedoch mit Neubauten und bietet so spannungsvolle und abwechslungsreiche Wohnangebote. Die Komposition von historischen Altbauten – hier Häuser von Hector Egger aus den Jahren 1942 bis 1949 – mit modernen Baukörpern führt zu attraktiven Wohnhöfen, Spielstrassen, Vorgärten und Gärten. Es entsteht eine kleine Gartenstadt, welche auch dem Richtplan der Stadt gerecht wird, nämlich den Boden im Quartier haushälterischer zu nutzen und die Bauten zu verdichten. Während fünf Jahren begleiteten wir das Projekt durch die Unwägbarkeiten der Verwaltung und der Politik, so dass die von uns erstellte Überbauungsordnung nun genehmigt ist. Wir freuen uns, wenn wir das realisierte Vorhaben zeitnah auf dieser Plattform präsentieren dürfen.

Einfach machen: Innenentwicklung mit Qualität

06.09.2021_Aus dem neusten "Inforaum" von EspaceSuisse ein Beispiel aus unserer raumplanerischen Arbeit: Es ist schön hier. Rüti bei Büren liegt im Berner Seeland, südlich von Grenchen, am Südufer der Aare. Im Dorfkern plätschert der renaturierte Rütibach. Ihn säumen mehrheitlich gut unterhaltene historische Gebäude. Ein Blick ins ISOS, das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz, bestätigt den positiven Eindruck: "In der Region seltenes Beispiel eines Bachdorfes", steht da. Ihm und seinem "bäuerlichen Dorfkern" bescheinigt das Inventar besondere räumliche und architektonische Qualitäten und das höchste Erhaltungsziel A. Nördlich, etwas abgesetzt vom Dorf, liegt das Industrie- und Gewerbegebiet Archmatte. Dazwischen liegt ein grünes Band Kulturland. Auch dazu äussert sich das ISOS: Es sei von grosser Bedeutung für das äussere Ortsbild, dass dieses Band frei bleibe.

Im nördlichen Teil der Gemeinde findet in der Arbeitszone, in kurzer Distanz zum schützenswerten Dorfkern, eine intensive Entwicklung statt. Trotzdem sind bisher keine Konflikte entstanden, denn ein Masterplan und eine Überbauungsordnung sorgen für eine qualitativ hochstehende Innenentwicklung. Der Bericht im "Inforaum" dokumentiert ausführlich die Arbeit mit dem Prozess und den Beteiligten.