Neues aus der Raumplanung

Pieterlen - Die Gemeinde informiert über ihre Schulraumplanung 2035+

23.11.2021_Pieterlen stellt punkto Bevölkerungsentwicklung die allermeisten Gemeinden in der Schweiz in den Schatten – das stellt unter anderem die Schulraumplanung vor Herausforderungen. Die Panorama AG hat mit der Gemeinde eine Areal- und Schulraumplanung 2035+ erarbeitet. Diese zeigt, wie der Campus mit der Entwicklung Schritt halten kann. An einem gut besuchten Informationsanlass vom 15. November 2021 wurde der Bevölkerung die Strategie vorgestellt. Als nächstes wird diese in einer Machbarkeitsstudie verfeinert und die Gemeinde damit befähigt, schrittweise das Raumangebot zu erhöhen.  

Wir suchen eine Raumplanerin / einen Raumplaner 80 - 100%

16.11.2021_Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Raumplanerin oder einen Raumplaner. Wir bieten Ihnen eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit in anspruchsvollen interdisziplinären Projekten, flexible Arbeitsmodelle, modernste IT-Infrastruktur und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen Kevin Stucki gerne zur Verfügung. >> Stellenausschreibung

Laupen - Räumliches Entwicklungskonzept geht in die 3. Phase

09.11.2021_Der Gemeinderat von Laupen hat uns gestern Abend weiterhin das Vertrauen ausgesprochen. Wir freuen uns, zusammen mit der Gemeinde in die dritte Phase des Räumlichen Entwicklungskonzepts zu starten!

Nach Werkstattverfahren: Hauptsitz Bosch Schweiz in Zuchwil im Baubewilligungsverfahren

28.10.2021_Um die Machbarkeit zu prüfen, führten wir im Jahr 2017 mit den Entscheidungsträgern von Bosch Schweiz und der Gemeinde ein Werkstattverfahren mit drei Anlässen durch. Ein Team der ssm Architekten aus Solothurn bildete das Bearbeitungsteam. Heute, vier Jahre später, ist das Baugesuch im Baubewilligungsverfahren. Grund der Verzögerung war die weltweite unsichere Entwicklung des Technologiekonzerns. Die Grundkonzeption des Hauptsitzes ist noch dieselbe wie bei der Prüfung der Machbarkeit im Jahre 2017. Das zeigt, dass sich die Annäherung mit dieser effektiven und effizienten Methode gelohnt hat. Der Neubau beinhaltet rund 400 Arbeitsplätze und kostet 40 bis 50 Millionen Schweizer Franken. Für die Realisierung muss anfangs nächsten Jahres noch der weltweite Hauptsitz in Deutschland sein Okay geben, siehe Zeitungsbericht. Der Neubau wäre ein wirtschaftlicher Gewinn für die Hauptstadtregion und ein weiteres wichtiges, realisierbares Puzzleteil in der Entwicklung der Riverside-Planung.

Welchen Einfluss hat die COVID-19-Pandemie auf die Stadt- und Ortsentwicklung?

19.10.2021_Die Pandemie hat gezeigt, dass auch die stabile Schweiz verletzlich ist. Zahlreiche Wirtschafts- und Lebensfelder begannen sich zu verschieben. Auch wenn sich die meisten dieser Veränderungen nach der Krise wieder einpendeln dürften, wird Corona dennoch dauerhafte Veränderungen hinterlassen. Heute fragen Planungsbehörden, Fachleute, Verbände, Unternehmen, Eigentümerinnen und Eigentümer von Läden und Liegenschaften, was von diesen Verschiebungen bleibt und wie wir darauf reagieren müssen. Da die wissenschaftliche Forschung zu den Auswirkungen dieser Pandemie auf Gesellschaft und Wirtschaft erst begonnen hat, können derzeit noch keine belastbaren Prognosen aufgestellt werden. Für unsere kurz- und langfristigen Planungs- und Investitionsverfahren sind eine Analyse der heutigen und ein frühzeitiges Antizipieren der kommenden Bedingungen jedoch essenziell.

In einem Arbeitsprozess mit internen und externen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen wurden unter der Leitung von EspaceSuisse mögliche Auswirkungen diskutiert und gegeneinander abgewogen. Christof Tscharland als externer Experte von EpaceSuisse durfte dieses Papier mitgestalten und unsere Büro-Erfahrungen dazu einbringen. Der vorliegende Kurzbericht "Post-Corona" ist derzeit also ein Indizienspiel, das durch Kombination und Relation neue Muster erkennbar macht. Bei vielen Aussagen geht es um allgemeine Trends, die im Einzelfall, also in einer konkreten Stadt oder Gemeinde, anders aussehen können. Gerne beraten wir Sie über die Chancen und Gefahren der Pandemie für Ihre Gemeinde oder Ihre Liegenschaft und wie diese Auswirkungen positiv genutzt werden können.

Klimaschutz passiert in der Gemeinde – Riggisberg als gutes Beispiel in der Energieversorgung

23.09.2021_Das Klima beginnt sich aufgrund der Emissionen von Treibhausgasen merklich zu ändern. Dies kann mittlerweile als wissenschaftlich erwiesene Tatsache angesehen werden. Die Auswirkungen davon sind divers und heute noch nicht vollständig absehbar. Gemeinden können in vielen raumwirksamen Tätigkeiten entscheidend die Weichen für eine klimaschonende Entwicklung der Gemeinde und somit der Schweiz stellen. Sie können zudem für viele Unternehmen und Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde eine Vorbildfunktion wahrnehmen, indem Klimaschutzprojekte in der eigenen Gemeinde umgesetzt werden. Die Fachhochschule Ostschweiz hat dazu eine "Starthilfe kommunaler Klimaschutz" erarbeitet. Darin wird Riggisberg mit seinen raumplanerischen Massnahmen zur Energie als gutes Beispiel angeführt. Riggisberg, eine Gemeinde, welche wir seit langer Zeit raumplanerisch beraten dürfen. So werden Klimaschutzprojekte für alle fassbar und anwendungsorientiert umgesetzt. Die Broschüre zeigt Gemeinden auf, bei welchen Gemeindetätigkeiten die Weichen wirkungsvoll und einfach in Richtung "Netto-Null-Emissionen" gestellt werden können.

Alles in einem: erneuern, ergänzen, ersetzen - ein Schulbeispiel der Innenentwicklung

13.09.2021_Die projektierte Siedlung "Pappelhöfe" in Langenthal bewahrt die denkmalpflegerisch besten Bauten, erweitert sie jedoch mit Neubauten und bietet so spannungsvolle und abwechslungsreiche Wohnangebote. Die Komposition von historischen Altbauten – hier Häuser von Hector Egger aus den Jahren 1942 bis 1949 – mit modernen Baukörpern führt zu attraktiven Wohnhöfen, Spielstrassen, Vorgärten und Gärten. Es entsteht eine kleine Gartenstadt, welche auch dem Richtplan der Stadt gerecht wird, nämlich den Boden im Quartier haushälterischer zu nutzen und die Bauten zu verdichten. Während fünf Jahren begleiteten wir das Projekt durch die Unwägbarkeiten der Verwaltung und der Politik, so dass die von uns erstellte Überbauungsordnung nun genehmigt ist. Wir freuen uns, wenn wir das realisierte Vorhaben zeitnah auf dieser Plattform präsentieren dürfen.

Einfach machen: Innenentwicklung mit Qualität

06.09.2021_Aus dem neusten "Inforaum" von EspaceSuisse ein Beispiel aus unserer raumplanerischen Arbeit: Es ist schön hier. Rüti bei Büren liegt im Berner Seeland, südlich von Grenchen, am Südufer der Aare. Im Dorfkern plätschert der renaturierte Rütibach. Ihn säumen mehrheitlich gut unterhaltene historische Gebäude. Ein Blick ins ISOS, das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz, bestätigt den positiven Eindruck: "In der Region seltenes Beispiel eines Bachdorfes", steht da. Ihm und seinem "bäuerlichen Dorfkern" bescheinigt das Inventar besondere räumliche und architektonische Qualitäten und das höchste Erhaltungsziel A. Nördlich, etwas abgesetzt vom Dorf, liegt das Industrie- und Gewerbegebiet Archmatte. Dazwischen liegt ein grünes Band Kulturland. Auch dazu äussert sich das ISOS: Es sei von grosser Bedeutung für das äussere Ortsbild, dass dieses Band frei bleibe.

Im nördlichen Teil der Gemeinde findet in der Arbeitszone, in kurzer Distanz zum schützenswerten Dorfkern, eine intensive Entwicklung statt. Trotzdem sind bisher keine Konflikte entstanden, denn ein Masterplan und eine Überbauungsordnung sorgen für eine qualitativ hochstehende Innenentwicklung. Der Bericht im "Inforaum" dokumentiert ausführlich die Arbeit mit dem Prozess und den Beteiligten.

Bevölkerungsworkshop Ortsplanungsrevision Biglen

24.08.2021_Anfangs 2021 startete die Gemeinde Biglen das Projekt "Ortsplanungsrevision", welches im Kern die Überarbeitung der baurechtlichen Grundordnung (Baureglement, Zonenplan) beinhaltet. In einem ersten Schritt machen sich der Gemeinderat und die Ortsplanungskommission unter Einbezug der Bevölkerung Gedanken über die langfristige Entwicklung der Gemeinde Biglen. Daraus entsteht ein Räumliches Entwicklungskonzept (REK), das die räumliche Entwicklung der Gemeinde langfristig definiert (Zeithorizont 2040+). Das REK bildet die Basis für die nachfolgende Erarbeitung der baurechtlichen Grundordnung.

Im Rahmen eines Bevölkerungsworkshops können alle Interessierten ihre Gedanken, Ideen und Anregungen zur künftigen Entwicklung von Biglen einbringen. Nach dem gemeinsamen Start folgt ein Postenlauf. An sechs durch Fachpersonen begleiteten Themenstandorten bietet sich die Möglichkeit, sich zu informieren und die gewonnenen Erkenntnisse zu diskutieren. Den Abschluss bilden eine gemeinsame Fragerunde und ein kleiner Apéro.

Kurios entdecken - Jacques Tati und der Autoverkehr

16.08.2021_Die Sehnsucht nach einer Verkehrswende ist gross. Doch der Trend zum Auto ist ungebrochen. Könnten Filme mit anderen Bildern vom Autoverkehr daran etwas ändern? Die alten Filme von Jacques Tati lassen hoffen. Die Kraft kleiner Scherze: Über Tatis Filme lässt sich mehr zufrieden lächeln als lauthals lachen. Das war gewollt. […] Zwei Stunden, so erzählte es der Regisseur 1972 in einem seiner wenigen Interviews Elfriede Jelinek, habe er für Trafic an der Autobahn gestanden und „mit den Parisern gelitten, die da zum Baden fuhren. Nicht ein einziger lächelte, die Kinder durften nicht reden. […] Da dachte ich mir, so, jetzt werde ich dafür sorgen, dass die Leute das nächste Mal was zu lächeln haben“.  […]  „Ich will, dass Leute über das Leben lachen. Alles, was in meinen Filmen vorkommt, gibt es auch in der Realität. Deshalb passiert es mir oft, dass mich Leute anrufen und sagen, dankeschön, Monsieur Tati, dass Sie uns auf so viele Kleinigkeiten aufmerksam machen, die wir sonst gar nicht gesehen hätten“. Aus Geschichte der Gegenwart

Wir ziehen ins Länggassquartier: Fabrikstrasse 20A, 3012 Bern

01.07.2021_Im März diesen Jahres entschieden wir, uns neu zu orientieren - im Juli ist alles umgesetzt! Planung und Umsetzung geht bei uns manchmal ziemlich schnell. Sie finden uns ab dem 7. Juli 2021 in unseren neuen Büroräumlichkeiten in der "Länggasse". Am Montag und Dienstag 5. und 6. Juli 2021 packen, schwitzen und  tragen wir und richten unsere neuen Räume ein. Deshalb sind wir an diesen zwei Tagen nicht erreichbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Wir sind ab Mittwoch 7. Juli 2021 wieder für Sie da. Die Korken lassen wir gemeinsam mit Ihnen im neuen Jahr, zusammen mit unserem Firmenjubiläum, knallen. Wir freuen uns!

Bätterkinden: Teilrevision der Ortsplanung verabschiedet

28.06.2021_Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Bätterkinden verabschiedeten am 14. Juni 2021 an der Gemeindeversammlung die Teilrevision der Ortsplanung. Da es sich um eine technische Revision handelt, wurden keine grundlegenden raumwirksamen Anpassungen vorgenommen. Das Baureglement ist auf die übergeordneten Bestimmungen angepasst und die Gewässerräume wurden grundeigentümerverbindlich festgelegt. Neben den interessanten inhaltlichen Auseinandersetzungen mit der gebauten Umwelt gehören auch technische Überarbeitungen zum Arbeitsalltag unseres Raumplanungsbüros.

Thunstetten und Rubigen: Stimmbevölkerung sagt klar Ja zur Ortsplanungsrevision

21.06.2021_Sowohl die Stimmbevölkerung der Gemeinde Thunstetten wie auch diejenige der Gemeinde Rubigen hat am 13. Juni 2021 die Ortsplanungsrevision bei einer hohen Stimmbeteiligung deutlich angenommen. Hiermit können die beiden Gemeinden eine mehrjährige, intensive Planungsphase mithilfe der Panorama AG erfolgreich abschliessen. Beide Gemeinden erhalten damit eine moderne und zukunftsgerichtete baurechtliche Grundordnung, welche die Änderungen im übergeordneten Recht umsetzt und Rücksicht auf die Bedürfnisse der Gemeinde, des Kulturlandschutzes und der Umwelt nimmt.

Aeschi bei Spiez: Ortsplanungsrevision eindeutig angenommen

08.06.2021_Am 4. Juni 2021 haben107 Stimmberechtigte von Aeschi b. Spiez die Ortsplanungsrevision ohne Gegenstimme angenommen. Nach mehreren Jahren Planungsarbeit ist damit der Weg für eine ortsspezifische Innenentwicklung und für ein moderates Bevölkerungswachstum geebnet. Das Baureglement ist aktualisiert und vereinfacht sowie auf die übergeordneten Bestimmungen angepasst. Auch die Gewässerräume wurden grundeigentümerverbindlich festgelegt. Nun geht das Geschäft zur Genehmigung an den Kanton.

Rubigen Areal Obstgarten: Eine Informationsplattform gibt Einblicke rund ums Projekt

25.05.2021_Das Areal «Obstgarten» ist für die Weiterentwicklung von Rubigen von zentraler Bedeutung. Der Gemeinderat möchte deshalb auf dem Grundstück eine qualitätsvolle Wohnüberbauung ermöglichen und mit der ZPP und der UeO «Obstgarten» die notwendigen baurechtlichen Rahmenbedingungen dafür schaffen. Das im Werkstattverfahren unter Beizug externer Experten erarbeitete Referenzkonzept «Obstgarten» bildete die Grundlage zur Ausarbeitung der ZPP und UeO. Die Umsetzung des Referenzkonzeptes schafft eine qualitätsvolle Aufwertung des bestehenden Bauernhofes, ermöglicht eine angemessene innere Verdichtung und schafft attraktiven Wohn- und Lebensraum für die Bevölkerung von Rubigen wie auch für potenzielle Neuzuziehende. Damit sich die Bevölkerung ein Bild des Referenzkonzepts sowie der ZPP und UeO Obstgarten machen kann, werden die massgeblichen Bausteine des Konzepts sowie der baurechtlichen Bestimmungen auf der Informationsplattform textlich und visuell erläutert. Gemeinsam mit der Gemeinde und den r+st Architekten haben wir die Planungsunterlagen erarbeitet und den Initianten auf Basis der digitalen Gesamtlösung für effiziente Informations- und Mitwirkungsplattform „E-Mitwirkung“ Support geboten.