Neues aus der Raumplanung

"Eine gute Balance finden"

22.05.2018_"Der grosse Wurf in der Raumplanung hat zunehmend Seltenheitswert. Dafür braucht es schon mehrere Anläufe wie etwa beim Viererfeld in der Stadt Bern oder eine grosse Industriebrache wie die ehemalige Kartonfabrik Deisswil in Stettlen. Im Februar wurde die Umnutzung des Bernaparks in ein durchmischtes Quartier mit Wohnen und Gewerbe vom Regierungsstatthalter bewilligt, doch bis die Vision voll flugfähig ist, wird es noch einige Jahre dauern. Die neue Maxime der Raumplanung heisst jedoch innere Entwicklung und Verdichtung statt Einzonen und Überbauen der grünen Wiese. Das erfordert ein gepflegtes Kurzpassspiel zwischen Politikern, Planern, Investoren und Bürgern, in der Tradition der spanischen Tiki-Taka-Taktik." Anita Grams, Studienleiterin Raumplanung an der ETH Zürich und ehemalige Mitarbeiterin von uns, nimmt zu diesem Thema im Bund vom 22.05.2018 Stellung. mehr>>

75 Jahre VLP-ASPAN / EspaceSuisse

15.05.2018_Im Jahr 1943 wurde die Schweizerische Vereinigung für Landesplanung VLP-ASPAN in Zürich gegründet. Der Verband prägt die Schweizer Raumplanung stark. Grund genug, das 75-jährige Bestehen des Verbandes am Jubiläumskongress in Solothurn zu feiern. Am Kongress wird die Geschichte der Schweizer Raumplanung aufgerollt und bilanziert. Mit Schwung und neuem Namen "EspaceSuisse" startet die VLP in die Zukunft. Wir wünschen der wichtigsten Raumplanervereinigung weiterhin viel Erfolg!

Wir planen - Sie nutzen: Beispiel Bucher-Areal Burgdorf

09.05.2018_Tag der offenen Tür: Am Freitag, 25. Mai 2018, von 16 bis 19 Uhr sind die Türen auf dem Bucher-Areal in Burgdorf offen. Die sanierten und umgenutzten Fabrikbauten, das Wasserkraftwerk und die Ergebnisse des Studienauftrags für das Neubauprojekt der beiden Mehrfamilienhäuser können besichtigt werden. In Zusammenarbeit mit jomini & zimmermann architekten entwickelten wir aufgrund einer fundierten städtebaulichen Analyse verschiedene Szenarien zur künftigen Entwicklung. Um alle Anliegen und Interessen der übrigen Grundeigentümer und Nutzer im Areal einzubeziehen wurde das Siedlungskonzept in einem partizipativen Planungsprozess an Workshops diskutiert. Das Resultat wurde von uns mit der Teil-Überbauungsordnung festgesetzt.

Prozess, Dialog und Konkurrenz als Erfolgsfaktoren

02.05.2018_Im Verlauf des letzten Jahres durften wir Jürg Meier und Gerald Barth in einem umfassenden Prozess begleiten. Es ging um die Entwicklungsidee/-strategie (Nutzung und Gestaltung) eines teilweise bereits überbauten Areals am Südhang von Grenchen. Die Ergebnisoffenheit gepaart mit Dialog und drei konkurrenzierenden Architektenteams führte zu einem überraschenden, zuverlässigen, spitzbübischen Ergebnis, das so nicht voraussehbar war. "Ich hätte vor einem halben Jahr nie gedacht, dass das Projekt so aussehen könnte. Auch der persönliche und familiäre Gewinn aufgrund des Vorhabens überrascht mich. Ich bin stolz auf den Prozess und das Resultat." Jürg Meier, Bauherr