Neues aus der Raumplanung

Bosch Hauptsitz Schweiz

20.08.2018_Vor einem Jahr bestellte Bosch Schweiz einen Gestaltungsplan bei uns. Dies für ihren neuen Hauptsitz mit 400 Arbeitsplätzen in Zuchwil. Wir begleiteten Bosch in einem Workshopverfahren zu einer Machbarkeitsstudie. Jetzt hat der Weltkonzern Bosch grünes Licht für die Realisierung des neuen Schweizer Hauptsitzes gegeben – ohne einen Gestaltungsplan erarbeiten zu müssen. Manchmal lohnt es sich, den Weg zum Ziel mit einer Auftragsklärung genau zu prüfen.

Insel-Areal Rahmenplan Freiraum

13.08.2018_Die Inselspital-Stiftung hat einen Studienauftrag ausgeschrieben. In der Präqualifikation erhielten wir den Zuschlag, das Insel-Areal Bern zu beplanen, die Federführung liegt bei DUO Landschaftsarchitekten Lausanne. Wir freuen uns, in Konkurrenz mit vier weiteren Planungsteams, die wichtige und anspruchsvolle Aufgabe anzugehen.

Meilenstein Neubau Wohn- und Pflegeheim Grünau

08.08.2018_Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Neukonzeption des Wohn- und Pflegeheims Grünau in Wabern ist erreicht: Die öffentliche Mitwirkung ist erfolgreich abgeschlossen. Wir freuen uns, das interessante Projekt in unserer Rolle als Verfahrensbegleiter zum nächsten Meilenstein zu führen.

Herzliche Gratulation Patricia

10.07.2018_Patricia Blank hat die Lehrabschlussprüfung als Zeichnerin EFZ Fachrichtung Raumplanung erfolgreich bestanden. Wir gratulieren ihr!

Thun will bis 2035 wachsen – aber mit Augenmass

02.07.2018_Am 15. Juni 2018 stellten Stadtpräsident Raphael Lanz und Gemeinderätin Marianne Dumermuth das Stadtentwicklungskonzept 2035 (STEK 2035) den Medien vor. Das STEK ist das Ergebnis eines intensiven Arbeitsprozesses unter der Beteiligung der Bevölkerung und vieler Fachbüros. An insgesamt vier öffentlichen Veranstaltungen konnten sich Interessierte kontinuierlich über den Arbeitsfortschritt informieren und sich stufengerecht einbringen. Panorama hat zusammen mit Kontur und Consign die Gesamtprojektleitung unterstützt, die Anlässe vorbereitet und betreut und die Kommunikation begleitet.

Auf zu neuen Ufern - Büroausflug an die ligurische Küste

25.06.2018_Unsere diesjährige Büroreise führt uns nach Italien an die ligurische Küste. Ganz unter dem Motto "auf zu neuen Ufern" werden wir dort das Segelschiff unseres Geschäftsleiters Kevin Stucki einweihen, welcher im September 2018 für ein Jahr mit dem Schiff neue Gefilde entdecken wird.

Aufgrund unseres Ausflugs bleibt unser Büro vom 28. Juni bis am 1. Juli 2018 geschlossen.

Ortsplanungsrevision Oberdiessbach beschlossen

20.06.2018_Die Gemeindeversammlung von Oberdiessbach hat am Abend des 18.06.2018 grossmehrheitlich die Ortsplanungsrevision beschlossen. Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen.

Frienisberg Süd – neue Möglichkeiten durch Zusammenarbeit

18.06.2018_Die Gemeinden Kirchlindach, Meikrich und Wohlen b. B. haben sich dazu bekennt, in einem für die Region einmaligen Prozess ihre gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zu vertiefen. Auf Basis eines intensiven Austauschs entstand die Pontenzialstudie Frienisberg Süd, welche der Bevölkerung und der Region Bern-Mittelland vorgestellt wurde. Eine Arbeitsgruppe „Frienisberg Süd“ kümmert sich fortan um die Umsetzung der Handlungsfelder aus der Potenzialstudie und die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit. Panorama ist erfreut, einen regional einmaligen Prozess mitinitiiert zu haben und diesen weiterhin begleiten zu dürfen.

Monitoring zur Entwicklung des Erst- und Zweitwohnungsanteils

11.06.2018_In Zweisimmen gibt es 794 Zweitwohnungen, dies sind rund 34 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes. Die gesetzliche Obergrenze sieht einen Anteil von 20 Prozent vor. Zusammen mit der Gemeinde erarbeiteten wir den Baureglementsartikel zum Monitoring und zur Entwicklung des Erst- und Zweitwohnungsanteils. Dieser verpflichtet die Gemeinde zur jährlichen Kontrolle der Zweitwohnungssituation und gibt ihr die Möglichkeit, bei erhöhter jährlicher Umnutzung zu intervenieren. Aktuell werden viele Zweitwohnungen in Erstwohnungen umgenutzt.

Kulturland und Fruchtfolgeflächen in der Planung, was heisst das?

05.06.2018_Stehen bei Ihnen Bau- oder Planungsgeschäfte an, bei denen die neuen gesetzlichen Bestimmungen zu Kulturland oder Fruchtfolgeflächen eine Rolle spielen könnten? Unser Informationsblatt „AUSWIRKUNGEN DES KULTURLANDSCHUTZES AUF DIE KOMMUNALE PLANUNG“ enthält wichtige Infos hierzu. Beide Themen, Kulturland und Fruchtfolgeflächen, waren nach politischen Vorstössen Gegenstand von Änderungen an der Baugesetzgebung. Seit April sind nun eine Arbeitshilfe des Amts für Gemeinden und Raumordnung sowie ein Datensatz auf dem Geoportal verfügbar. In Gesprächen zu aktuell laufenden Planungsgeschäften haben wir gemerkt, dass dennoch Fragen unbeantwortet bleiben. Insbesondere der konkrete Bezug zu laufenden Planungen oder anstehenden Entwicklungsabsichten werden vermisst. Daher haben wir die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen praxisnah in einem Informationsblatt zusammengefasst. Falls Sie Fragen bezüglich Ihrer Ausgangslage, laufenden oder anstehenden Planungsgeschäften haben, kontaktieren Sie uns.

"Mehr Stadt erfordert mehr Dorf" - "Mehr Dorf erfordert mehr Stadt"

29.05.2018_ In Anlehnung an die These "Mehr Stadt erfordert mehr Dorf" - "Mehr Dorf erfordert mehr Stadt", wurden in der ersten Phase der O'mundo Ortsplanungsrevision wegweisende Leitideen für die folgenden Phasen formuliert.

Die Gemeinde Ostermundigen befindet sich im steten Wandel. Die aktuelle Ortsplanungsrevision O’mundo zeigt auf, wie sich Ostermundigen als Arbeits- und Lebensort weiterentwickeln kann und soll. Der Raumentwicklungs-Wegweiser 2025+ beinhaltet die wichtigsten Eckdaten der ersten Phase der Ortsplanungsrevision O’mundo.

Mit dem Konzept "O'mundo" haben wir zusammen mit der Agentur diff. die Kommunikation und Partizipation zum Ortsplanungsprozess begleitet.

"Eine gute Balance finden"

22.05.2018_"Der grosse Wurf in der Raumplanung hat zunehmend Seltenheitswert. Dafür braucht es schon mehrere Anläufe wie etwa beim Viererfeld in der Stadt Bern oder eine grosse Industriebrache wie die ehemalige Kartonfabrik Deisswil in Stettlen. Im Februar wurde die Umnutzung des Bernaparks in ein durchmischtes Quartier mit Wohnen und Gewerbe vom Regierungsstatthalter bewilligt, doch bis die Vision voll flugfähig ist, wird es noch einige Jahre dauern. Die neue Maxime der Raumplanung heisst jedoch innere Entwicklung und Verdichtung statt Einzonen und Überbauen der grünen Wiese. Das erfordert ein gepflegtes Kurzpassspiel zwischen Politikern, Planern, Investoren und Bürgern, in der Tradition der spanischen Tiki-Taka-Taktik." Anita Grams, Studienleiterin Raumplanung an der ETH Zürich und ehemalige Mitarbeiterin von uns, nimmt zu diesem Thema im Bund vom 22.05.2018 Stellung. mehr>>

75 Jahre VLP-ASPAN / EspaceSuisse

15.05.2018_Im Jahr 1943 wurde die Schweizerische Vereinigung für Landesplanung VLP-ASPAN in Zürich gegründet. Der Verband prägt die Schweizer Raumplanung stark. Grund genug, das 75-jährige Bestehen des Verbandes am Jubiläumskongress in Solothurn zu feiern. Am Kongress wird die Geschichte der Schweizer Raumplanung aufgerollt und bilanziert. Mit Schwung und neuem Namen "EspaceSuisse" startet die VLP in die Zukunft. Wir wünschen der wichtigsten Raumplanervereinigung weiterhin viel Erfolg!

Wir planen - Sie nutzen: Beispiel Bucher-Areal Burgdorf

09.05.2018_Tag der offenen Tür: Am Freitag, 25. Mai 2018, von 16 bis 19 Uhr sind die Türen auf dem Bucher-Areal in Burgdorf offen. Die sanierten und umgenutzten Fabrikbauten, das Wasserkraftwerk und die Ergebnisse des Studienauftrags für das Neubauprojekt der beiden Mehrfamilienhäuser können besichtigt werden. In Zusammenarbeit mit jomini & zimmermann architekten entwickelten wir aufgrund einer fundierten städtebaulichen Analyse verschiedene Szenarien zur künftigen Entwicklung. Um alle Anliegen und Interessen der übrigen Grundeigentümer und Nutzer im Areal einzubeziehen wurde das Siedlungskonzept in einem partizipativen Planungsprozess an Workshops diskutiert. Das Resultat wurde von uns mit der Teil-Überbauungsordnung festgesetzt.

Prozess, Dialog und Konkurrenz als Erfolgsfaktoren

02.05.2018_Im Verlauf des letzten Jahres durften wir Jürg Meier und Gerald Barth in einem umfassenden Prozess begleiten. Es ging um die Entwicklungsidee/-strategie (Nutzung und Gestaltung) eines teilweise bereits überbauten Areals am Südhang von Grenchen. Die Ergebnisoffenheit gepaart mit Dialog und drei konkurrenzierenden Architektenteams führte zu einem überraschenden, zuverlässigen, spitzbübischen Ergebnis, das so nicht voraussehbar war. "Ich hätte vor einem halben Jahr nie gedacht, dass das Projekt so aussehen könnte. Auch der persönliche und familiäre Gewinn aufgrund des Vorhabens überrascht mich. Ich bin stolz auf den Prozess und das Resultat." Jürg Meier, Bauherr