Neues aus der Raumplanung

Herzogenbuchsee im Prozess, das Bahnhofquartier zum urbanen Zentrum zu entwickeln

16.01.2017_ Dem Bahnhofquartier in Herzogenbuchsee stehen grosse Veränderungen bevor. Die Gemeinde möchte das Quartier verdichten und mit einer Unterführung mit den neuen Überbauungen, die dereinst am Bahnhof entstehen, verbinden. Buchsi soll zwischen den neuen Quartieren, dem Bahnhof und dem historischen Dorfkern urbaner werden. Wir sind betraut, den verantwortungsvollen Prozess zusammen mit verschiedenen Fachplanern zu führen und zu moderieren. Wir freuen uns, mit dieser Aufgabe ins neue Jahr zu starten! mehr>>


Panorama macht Betriebsferien: Ab 8.1.2018 sind wir wieder für Sie da

23.12.2017_Unser Büro bleibt vom 24.12.2017 bis 7.1.2018 geschlossen. Ab 8. Januar 2018 geht's in voller Frische auf ins neue Jahr! Wir wünschen Ihnen frohe, erholsame Feiertage.

Grenchen Räumliches Leitbild

18.12.2017_Die Gemeindeversammlung hat am 4.12.2017 das Räumliche Leitbild mit grossem Mehr mit drei Gegenstimmen verabschiedet. Die Erarbeitung im Workshopverfahren mit breiter fachlicher und politischer Abstützung hat sich gelohnt. Das Leitbild bildet die Grundlage zur Revision der Nutzungsplanung.

"Behörden haben begriffen, dass Ortsplanungen nicht Selbstzweck sind"

8.12.2017_Res Wyss-Oeri im SRF zur Ortsplanungsrevision Ostermundigen: "Die Sensibilität für die Anliegen der Bevölkerung bei Ortsplanungen hat zugenommen". In Worb, Muri und Zollikofen seien Ortsplanungen an der Urne versenkt worden. Ausserdem hätten Behörden begriffen, dass Ortsplanungen nicht Selbstzweck seien, sondern für die Bevölkerung gemacht würden.

Steffisburg Zukunftsraum

21.11.2017_Im DialogRAUM II vom Donnerstag, 16. November 2017 wurden die drei Entwicklungsszenarien 2050 präsentiert, in einem Workshop beurteilt und gemeinsam bewertet. Der Blick wurde nach vorne gerichtet – die Weichen für die Gestaltung und Ausprägung der Gemeinde sorgfältig gestellt. Es ging dabei aber nicht um die Behandlung von konkreten Ein- oder Umzonungsbegehren, vielmehr stand der Blick auf die Gemeinde als Ganzes im Zentrum, der Masterplan 2050.

Aktueller denn je: Zwischennutzung

15.11.2017_Für immer mehr Bauten und Anlagen werden Zwischennutzungen gesucht: Im Calvinhaus in der Stadt Bern ab Dezember 2017. Unser Mann für Moderationen, Res Wyss-Oeri, hat dazu am 14.11.2017 im Auftrag der Stadt einen Workshop geleitet. Ca. dreissig interessierte Jugendliche und Erwachsene nahmen am Anlass teil.

Das Dorf kommt zurück: Rütschelen macht’s vor

06.11.2017_Die Post zieht ab, kein öffentlicher Verkehr, die Fruchtfolgeflächen umschnüren die Bauzone, die Denkmalpflege verabschiedet sich, das Bauland wird Kulturland – Rütschelen ist kein Einzelfall. Aber Rütschelen nimmt die Herausforderungen an: Der Hausservice anstelle der Poststelle wird sehr geschätzt, das Postlokal wir zum „Pöschtli“, dem lokal geführten Treffpunkt der Gemeinde, das Projekt „Rütsch-mit“ als Mitfahrgelegenheit ist ein Erfolg und wird verlängert, gegen die unsachgemässe Ausscheidung von Fruchtfolgeflächen setzt sich die Gemeinde gegen den Kanton erfolgreich durch, die „Hausanalyse“ der VLP anstelle der Beratung der Denkmalpflege ist ein Thema u.a.m.. Panorama darf die aktive und innovative Gemeinde beraten. Mit der Bevölkerung erarbeiteten wir ein Leitbild mit Projekten zur weiteren Attraktivierung des Schwerzenbachs, vom Rückhaltebecken bis zur Kneippanlage. Die zahlreichen Projekte können in den nächsten Jahren zum Wohle der Lebensqualität umgesetzt werden. In der kommunalen Raumplanung werden Prozesse je länger je wichtiger gegenüber Bauvorschriften und Zonenplänen. Die Gemeinde wird dadurch in qualitativen Belangen zunehmend autonomer vom Kanton und das ist gut so - das Dorf kommt zurück!

Gedanken zu Regeln – Welcome back Res

23.10.2017_Den Gedanken wieder mal freien Lauf lassen. Im Alltag oft ein seltener Luxus. Hat man vierzehn Wochen Auszeit, so gibt es für die Gedanken keine Ausreden. Und Animation für Gedanken finden sich auf einer Reise quer durch die iberische Halbinsel genug. Gerade ein Vergleich der Baukulturen im ländlichen Raum mit professionellen Augen, aber in Unkenntnis der Gesetzeslage in Spanien respektive Portugal, ist anregend.

Was fällt auf? Der Einblick ins ländliche Spanien zeigt folgendes Bild: Kompakte Dörfer und Kleinstädte - letztere zum Teil auch mit etwas ausufernden Neubauquartieren, aber auch diese meist kompakt. Im Gegensatz dazu der Einblick ins ländliche und küstennahe Portugal: Im Umfeld von Dörfern und Kleinstädten stehen überall verstreut Einzelbauten. Die Bausubstanz in den Zentren, ob Dorf oder Stadt, ist tendenziell am verfallen. Berichten zufolge lassen die Jungen ihr Elternhaus lieber verfallen und errichten in der Nähe einen Neubau, als dass sie ihr Elternhaus ihren Vorstellungen entsprechend umbauen. Schon aufgrund dieses Vergleichs ging mir das Stichwort "Regeln" durch den Kopf. Virulent wurde es dann an der spanischen Atlantikküste „Costa de la Luz“. Teilweise recht ansprechend gebaut, aber im Grossen und Ganzen unglaublich, was dort in den letzten ca. fünfzehn Jahren entstand und zu welchem Preis!

Ja, Regeln zur Organisation unserer gebauten Umwelt. Ob wohl der beobachtete Unterschied der bebauten Umwelt in Spanien und Portugal aufgrund von unterschiedlichen Regeln entstanden ist? Welche (ketzerisch: falls überhaupt) Regeln wohl an der Costa de la Luz Anwendung fanden?

Und ich? Welche Regeln will ich im Interesse von wem entwerfen und unseren Auftraggebern zur Diskussion stellen? Mir wurde klar bewusst, dass es Regeln braucht, dass mich die Kompaktheit der gebauten Umwelt anspricht und dass an der Costa de la Luz wohl kein genügender Interessenabgleich (Landschaft und Natur scheinen keine grosse Lobby zu haben) stattgefunden hat. Eine Gewissheit nahm damit in den vierzehn Wochen wieder klare Konturen an: Raumplanung ist wichtig und immer noch meine Leidenschaft!

Ortsplanungsrevision Ersigen in Mitwirkung

17.10.2017_Die Gemeinden Ersigen, Ober- und Niederösch fusionierten per 1.1.2016. Mit der laufenden Ortsplanungsrevision werden die drei Grundordnungen harmonisiert. Die Gemeinde Ersigen führte mit der letzten Revision im 2005 die Fairnesszone ein - diese hat sich bewährt. Es erfolgten Innenverdichtungen in Einfamilienhauszonen. Die Fairnesszone wird auf die Gemeindeteile Ober- und Niederösch erweitert. Das Mitwirkungsverfahren dauert bis am 17. November 2017. Am 23. Oktober 2017 findet eine Informationsveranstaltung statt, am 6. November 2017 eine Sprechstunde.

Werkzeug zur Steuerung der Siedlungsentwicklung nach innen

10.10.2017_Innenentwicklung, bauliche Verdichtung oder Siedlungsentwicklung nach innen ist als raumplanerisches Paradigma in aller Munde. Sämtliche Planungsgeschäfte, welche Wohnzonen, Mischzonen oder Kernzonen betreffen (Umzonungen, Einzonungen), lösen die Pflicht zur Auseinandersetzung mit dem Thema aus. Siedlungsentwicklung nach innen wird zur Regel. Wir haben zusammen mit der bbp geomatik AG ein Werkzeug entwickelt, welches den neuen Anforderungen gerecht wird und die neusten Techniken nutzt. Am 11. September 2017 stellten wir dieses Werkzeug an einem Infoanlass vor. Sechzehn Personen aus zwölf interessierten Gemeinden nahmen daran teil.

Taxito im Lutherntal definitiv eingeführt

26.09.2017_Panorama unterstützt Taxito, das Mitfahrsystem für ländliche Räume. Nach einer zweijährigen Pilotphase wird Taxito im Lutherntal auf den Fahrplanwechsel definitiv eingeführt. Der Verkehrsverbund Luzern (VVL) testete während zwei Jahren erfolgreich das neue Mitfahrsystem, welches in Ergänzung zum öffentlichen Verkehr steht. Ziel ist es, die Erschliessung von dünn besiedelten Gebieten zu verbessern. Wir freuen uns, mit Taxito auf einem unspektakulären, aber erfolgreichen Weg zu sein - ganz Panorama.

Büroausflug ins Sulzerareal Winterthur

20.09.2017_Unsere diesjährige Büroreise führte uns ins Sulzerareal. Dort trifft Geschichte auf Innovation, Umbruch, Zukunft. Die alten Industriehallen werden heute von Schulen, Freizeitparks, Eventhallen, Start-ups und Verwaltungen genutzt. So wird ein neues, lebendiges Kapitel des ehemaligen Industrieareals geschrieben. In unseren Aufträgen für das Bucherareal, das Suttergut, das Citynord, das Boschareal und weitere konnten wir viele ähnliche Entwicklungen beobachten.

Langendorf Deltaareal vor Genehmigung

05.09.2017_Parallel zur Ortsplanungsrevision durften wir, in Zusammenarbeit mit ssm Architekten, David & von Arx Landschaftsarchitektur (Siegerteam des Studienauftags) sowie WAM Ingenieure und Planer, den Gestaltungsplan zum Deltaareal ausarbeiten. Die Überbauung umfasst rund 200 Wohnungen, liegt an attraktiver Aussichtslage und ist gut erschlossen. Demnächst geht die Auflage zu Ende, die Genehmigung wird um die Jahreswende erwartet. mehr>>

Glarus diskutiert die Zukunft seiner Innenstadt

28.08.2017_Die Glarner Innenstadt befindet sich mitten im Strukturwandel. Verändertes Einkaufsverhalten, die Entstehung von Einkaufszentren in nächster Umgebung, der zunehmende Onlinehandel und Wechselkursrisiken prägen nicht nur in Glarus die Entwicklung, sondern betreffen manch andere Schweizer (Klein-)Stadt genauso. Der Gemeinderat will diese Entwicklung der Innenstadt nicht einfach sich selber überlassen. Als Experte des Netzwerks Altstadt hat Christof Tscharland die Stadtanalyse als Diskussionsgrundlage miterarbeitet. Nun folgt die Nutzungsstrategie. mehr>>

Steffisburg: Was das Dorf stark macht - und wo noch Potenzial liegt

15.08.2017_Am 17. August 2017 findet der Dialograum 1 in Steffisburg statt. Hier hat die Bevölkerung die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Workshops zum aktuellen Handlungsbedarf und zu den heute vorherrschenden Potenzialen zu äussern. Es werden verschiedene erarbeiteten einmalige Thesen zur Diskussion gestellt, welche in Steffisburg die Lebensqualität ausmachen. Ab 18.30 Uhr ist die Aula offen, die Plakate zur Analyse werden ausgestellt und die Fachplaner und Gemeindevertreter stehen für Fragen zur Verfügung. mehr>>